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In der niederrheinischen Kreisstadt Viersen, unweit von Düsseldorf steht die spätgotische St. Remigiuskirche, deren Wurzeln in fränkische Zeiten zurückreichen. Mächtige Pfeilerreihen gliedern ein fast quadratisches Langhaus in ein Mittelschiff und zwei Seitenschiffe und führen den Blick nach vorn in den Chorraum mit drei hoch aufragenden Fenstern. Sternengewölbe krönen Chorabschluß, Mittel- und nördliches Seitenschiff; das südliche Seitenschiff umspannen einfache Kreuzgewölbe. Die Apsis ziert seit dem Jahr 2004 eine Ausmalung des Viersener Künstlers Georg Ettl.
An der Westseite erhebt sich der wuchtige Turm, der sich durch einen hohen, zur Mittelachse der Kirche nach Süden hin versetzten Spitzbogen zum Kircheninneren öffnet. Vor diesem Bogen errichtete 1984 Gerald Woehl aus Marburg die französisch orientierte Hauptorgel mit 53 Registern.
Die Chororgel wurde 2002 in dem linken Chorbogen, der den Altarraum und das südliche Seitenschiff miteinander verbindet, von Martin Scholz, Mönchengladbach, erbaut. Sie lehnt sich an altitalienische Vorbilder an.
Einige Photos unserer Orgeln.
Über CD-Einspielungen auf diesen Orgeln informiert die Webseite www.st-remigius.de. Klicken Sie sich durch unter dem Menuepunkt “Kirchenmusik”.
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Seit dem 01.01.2009 umfasst die Pfarrei St. Remigius durch die Auflösung der ehemaligen Pfarreien St. Notburga und St. Joseph ein sehr viel größeres Gebiet als zuvor. Sie verfügt derzeit über nicht weniger als 7 Pfeifenorgeln, darunter neben den oben skizzierten auch die 56 Register umfassende, viermanualige Klais-Orgel in der Kirche St. Joseph von 1934.
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